“Ein Fenster zu Gott“ - über den spirituellen Weg, mit Ikonen Gott zu schauen
Mittwoch, den 28. November 2007
Alt ist die Kunst der Ikonenmalerei, Ausdruck des Glaubens und wahrnehmbarer Hinweis auf Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist. Durch die Ikonen scheint sozusagen das Göttliche hindurch, die ewige Welt möchte mich in meiner zeitlich und räumlich begrenzten Erkenntnisfähigkeit „besuchen“ – eine Form der Inkarnation, der „Fleischwerdung“ des unsichtbaren Einen, der sich in seiner Liebe sichtbar macht - Gott an – schaulich, Gott beim Menschen in seiner Gebrochenheit, um ihm das Heil nahe zu bringen, das ihn erlöst. Und ich bin kurz vor dem 1. Advent mitten drin in der Botschaft der Weihnacht, dass Gott Mensch wurde, um mir, uns allen inneren wie äußeren Frieden zu schenken.

Liebe Leserinnen und Leser,
Gemeinsam beschlossen wir (meine vier Studienkollegen und ich), dieses „Bergfest“ in Damaskus in Syrien zu verbringen. Und so saßen wir am Freitagabend in einem der feineren Lokale im christlichen Viertel in Damaskus und ließen es uns bei einem üppigen Mahl gut gehen (wieder mit viel Mezze, den verschiedenen arabischen Vorspeisen, dazu leckere Hühnchen und Fisch, gutem Wein und zum Schluss natürlich einen Arrak oder einen arabischen Kaffee).